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Bereits 2002 wurde die Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft), die Mess- und Berechnungsverfahren sowie Emissions- und Immissionswerte für industrielle und gewerbliche Anlagen zum Schutz der Nachbarschaft vor schädlichen Umwelteinwirkungen vorgibt, novelliert. Begleitende Regelwerke mussten und müssen an die neuen Rahmenbedingungen angepasst werden, so zum Beispiel die VDI-Richtlinie 2290 „Emissionsminderung – Kennwerte für dichte Flanschverbindungen“.
Dies führt jedoch nicht nur zu höheren Anforderungen und schärferen Prüfungen von Flanschdichtungen, sondern auch zu starker Verunsicherung im Markt.
Die EU-Chemikalienverordnung REACH steht für Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals, also für die Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien. Sie gilt seit 1. Juni 2007 in der ganzen EU – weitgehend unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit – aber für wen sie gilt und wie weit sie geht, darüber herrscht auch bei denen, die sie unmittelbar angeht, zum Teil noch Unsicherheit.
Nach Meinungen von Experten leidet etwa jeder zehnte Arbeitnehmer in Deutschland unter Fußproblemen und benötigt daher entsprechend orthopädisch angepasste Schuheinlagen. Dies betrifft natürlich auch Sicherheitsschuhe, wobei diverse Normen und Regeln einzuhalten sind, um Haftungsstreitigkeiten im Falle eines Arbeitsunfalls zu verhindern.
Dem Schutz der Fußgesundheit kommt eine wichtige Aufgabe zu. Das gilt insbesondere in der Arbeitswelt mit zahlreichen besonderen Belastungen und Gefährdungen, denn Fußverletzungen führen häufig zu langen Ausfallzeiten des Arbeitnehmers. Darüber hinaus können sich Fußprobleme und Fußfehlstellungen auf den kompletten menschlichen Bewegungsapparat auswirken, mit Beschwerden in den Fersen, Knien, Beinen und Rücken bis hin zu Kopfschmerzen.
In der Lebensmittelproduktion ist ein Maximum an Verfahrenssicherheit gefragt: Geringste Mengen von nicht zugelassenen Schmierstoffen in Lebensmitteln können den Hersteller teuer zu stehen kommen – bis hin zur Stilllegung oder Revision seiner Anlagen.
Dabei geht es um kleinste Mengen: Belastungen im ppm-Bereich – ppm steht für parts per million – reichen aus, um die Auslieferung der Produktion zu stoppen. Oder anders ausgedrückt: Ein Gramm eines nicht zugelassenen Schmierstoffs würde ausreichen, um 2.000 Verpackungen zu je 500 Gramm aus den Regalen zu verbannen. Dabei ist es ganz gleich, ob es sich um Grundnahrungsmittel für Supermärkte handelt, um Viehfutter, das beim Bauern in der Scheune landet, oder ob es um Fischfutter für den Zuchtteich geht.
TA Luft? Jetzt haben Ausreden keine Chancen mehr. Nach Ablauf der Schonfrist ist aus dem „sollte“ ein „muss“ geworden: Neue Anlagen dürfen ausschließlich TA Luft-konform errichtet werden. Alte Anlagen sind bei Reparaturen entsprechend aufzurüsten.
Selbst wenn den Anlagenbetreibern durch die Umrüstung auf TA Luft-konforme Technik Kosten entstehen, langfristig rechnet sich das richtig. Der Mehrwert ist messbar in Form von geringeren Medienverlusten, längeren Standzeiten der Dichtungssysteme und selteneren Reparaturen.
Die Hersteller moderner Dichtungen, Schläuche und Armaturen haben ihre Erfahrung, ihr Know-how und ihre Innovationskraft in modernste Technik eingebracht. Die Industrie braucht diese Technik, um sauber und sicher zu produzieren. Der Technische Handel kennt die Herausforderungen und liefert die Lösungen.
Warum sollten zum Beispiel auf Volks- oder Vereinsfesten niedrigere Trinkwasserstandards gelten als in Restaurants? Die neue Trinkwasserverordnung wird dafür sorgen, daß auch in Bierzelten, an Getränkeständen und überall da, wo zum Beispiel Gläser oder Geschirr mit Wasser gespült werden, niemandem der Appetit vergeht. Der Bürger hat einen Anspruch auf Trink- statt Gammelwasser. Der Staat hat diesem Anspruch mit Verordnungen Gültigkeit verschafft – jetzt müssen die Veranstalter ihn umsetzen.
Wo es am Arbeitsplatz heiß hergeht, tut man gut daran, wenigstens bei der Auswahl seiner Schutzkleidung kühlen Kopf zu bewahren. Damit man mit Feuer und Flamme arbeiten kann – und nicht geschädigt durch Feuer und Flamme. In vielen Bereichen der Industrie gibt es Arbeitsplätze, an denen Mitarbeiter auf Gefährdungen treffen, die mit Feuer und Hitze in Zusammenhang stehen. Zum Beispiel Tätigkeiten in Stahlwerken am Hochofen, die oft nicht nur mit direkten Flammen verbunden sind, sondern auch mit flüssigen Metallspritzern. Oder Schweißertätigkeiten in Extremsituationen wie das „Über-Kopf-Schweißen“ mit starkem Funkenflug, wie sie auf Werften vorkommen.
In der Theorie ist es einfach: Der Hersteller von Qualitätsantriebsriemen liefert ein Produkt, das technisch auf 100% Lebensdauer angelegt und beim Anwender betriebswirtschaftlich mit 100% Lebensdauer budgetiert ist. Die Praxis ist oft weniger schön: Zwar werden 100% geliefert, aber mangelhafte Berechnung, Montage, Wartung und Lagerhaltung führen zu einem überproportionalen Lebensdauerverlust. Dabei läßt sich die Lebensdauer mit Hilfe einfacher Maßnahmen und wirksamer „Werkzeuge“ problemlos optimieren.
In den letzten Jahren wurde eine Vielzahl neuer Rohrverbindungssysteme eingeführt. Trotz dieser neuen Systeme werden weiterhin täglich unzählige Gewindeverbindungen im Rohrleitungsbau eingesetzt, die eines Dichtmediums bedürfen. Zu den altbekannten Gewindedichtungen wie zum Beispiel Hanf und Kitt oder PTFE-Band hat Loctite eine Alternative entwickelt: einen Gewindedichtfaden aus Polyamidfasern.
Schön bunt, aber wild durcheinander: So sieht das Sammelsurium an Schutzhandschuhen für die verschiedensten Einsatzzwecke – oder manchmal auch für den gleichen – heute noch in vielen Betrieben aus. Entscheidungen für einen Handschuhtyp für bestimmte Anwendungsfälle haben sich oft aus der Geschichte heraus entwickelt, ohne daß je geprüft wurde, ob der Handschuh für den spezifischen Einsatzzweck überhaupt geeignet ist. Abhilfe schaffen kann hier ein übersichtlicher Handschuhplan. Die Wahl des richtigen Schutzhandschuhs spielt insbesondere im Bereich der Chemie eine entscheidende Rolle, da man die Gefahr hier oft nicht rechtzeitig oder gar nicht erkennt. Ein über Jahre hinweg falsch eingesetzter Schutzhandschuh kann durchaus für erst sehr spät auftretende Erkrankungen der Haut (Dermatosen) oder auch für Allergien verantwortlich sein.
Sie sind aus der industriellen Produktion nicht mehr wegzudenken: Elastische Klebstoffe ergänzen heute dank zahlreicher Vorteile in vielen Fällen konventionelle Fügetechniken wie Nieten, Schrauben oder Schweißen. Als elastische Klebmasse fungieren ein- oder zweikomponentige Kleb-/Dichtstoffe auf der Basis silanmodifizierter Polymere. Vor gut zehn Jahren wurde diese neue Generation elastischer Dichtstoffe auf der gleichen Basis entwickelt – ein innovativer Schritt im Bereich dieser Technik. Die modifizierten Silane (MS) vereinen die positiven Eigenschaften aus mehreren Produktfamilien.
Umweltschutz und die Sicherheit am Arbeitsplatz stehen immer wieder im Mittelpunkt von Diskussionen. Vorbeugung bietet zwar den besten Schutz, trotzdem steht gerade bei höheren Risiken die Schadensbegrenzung an erster Stelle. Zu den Chemikalien mit einem hohen Risikopotential gehören Monomere als Grundsubstanz für chemische Prozesse. Sollte es zu einer ungewollten chemischen Reaktion kommen, kann sie mit Hilfe eines Restab-Systems restabilisiert werden.
Die vorliegenden Ausführungen geben einen Überblick über Bedingungen, Möglichkeiten und Auswirkungen einer gezielten Schraubenschmierung. Dabei geht es unter anderem um die Einteilung der Gewindeschmierstoffe in die drei Gruppen Pasten, Gleitfilme und Gleitlacke. Dazu wird erläutert, in welchen Bereichen die jeweiligen Schraubenschmiermittel zum Einsatz kommen und wie sie praktisch angewendet werden. Auch Probleme bei der Anwendung werden angesprochen.
Die Statistiken zeigen erschreckende Zahlen: Auf mindestens eine Million Fehltage im Jahr summieren sich in Deutschland die Ausfallzeiten von Arbeitnehmern, die an berufsbedingten Hauterkrankungen leiden. Das bedeutet mehr als eine Milliarde Mark Kosten für die Unternehmen und die Krankenkassen. Durch den Beruf verursachte Dermatosen stellen also ein sozialmedizinisches und gesundheitsökonomisches Problem dar. Der Hauptgrund für die Erkrankungen: Schadstoffe am Arbeitsplatz und Umwelteinflüsse schwächen den natürlichen Schutzmechanismus der Haut. Ein wirksamer Schutz ist unabdingbar. Ein eindeutiges Hautschutzkonzept kann als präventive Maßnahme jedoch nur erfolgreich sein, wenn bestimmte Kriterien beachtet werden. Der berufliche Hautschutz sollte sich nicht auf die vorbeugende Anwendung von Hautschutzsalben beschränken, sondern durch eine an die Verschmutzung angepasste zweckmäßige und schonende Reinigung sowie regenerierende Hautpflege ergänzt werden.
Als Reaktion auf aktuelle Anforderungen im Lebensmittel- und Pharmabereich hat die NORRES Schlauchtechnik GmbH&Co.KG speziell für diesen Sektor eine innovative Produktreihe von Schläuchen aus Polyurethan und Polyethylen entwickelt. Als erster Hersteller hat das Unternehmen dabei die offizielle Zulassung nach der neuen EGRichtlinie 2002/72/EG für mit Stahldrähten armierte Polyurethanschläuche geschafft und darf diese Schläuche mit dem Glas-Gabel-Zeichen kennzeichnen.

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