TOP-Partner-Tagung 2005: Branchenmarketing (VTH 926)

 Die Hundertjahrfeier des VTH hatte 2004 den Jahresrhythmus der VTH TOP-Partner-Tagungen unterbrochen, so daß es nach Goslar 2003 erst jetzt in Düsseldorf wieder zu einem Treffen kam. „Diese lange Zeit hatte zumindest ein Gutes“, stellte VTH-Vorsitzender Joachim Stricker eingangs fest, „sie machte überzeugend deutlich, wie reibungslos die Partnerschaft zwischen dem VTH und seinen TOP-Partnern funktioniert, und bewies, wie gut sich die Zusammenarbeit eingespielt hat.“

Gutes tun und darüber reden

Alle Aktionen des VTH rund um das Jubiläum von der Bundestagung auf dem Petersberg bis zur Jubiläumsfestschrift „Hundert Jahre Zukunft“ waren nur ein Teil der Maßnahmen, die das Image der Branche ein weiteres Mal nach vorne brachten. Andere herausragende Aktivitäten waren zum Beispiel der wiederholte Messeauftritt in Hannover, der erstmalige Auftritt auf der Dichtungsmesse „ISGATEC 2004“ in Stuttgart oder das vielbeachtete Expertengespräch unter dem Titel „Im Internet bestellen – und dann?“, die ohne das TOP-Partner-Konzept nicht möglich wären.
Ein beachtlicher Anteil der Aktivitäten des VTH spielt sich auf der Ebene seiner vier Fachgruppen ab. In den Fachgruppenversammlungen und den fachspezifischen Grundlagen- bzw. Fortbildungsschulungen werden Sinn und Nutzen des Verbandes konkret erlebbar.
Was Verband und TOP-Partner gemeinsam an Gutem tun, darüber muß natürlich auch geredet werden. So ist die Pressearbeit der Partnerinitiative eine zentrale Maßnahme im Kommunikations- und Marketingmix für die Branche. Hier konnte Louis Schnabl, Geschäftsführer der HS Public Relations GmbH, einen neuen Abdruckrekord vermelden – ein Beleg dafür, daß die jahrelange kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit in den relevanten Fachtiteln Wurzeln geschlagen hat und Früchte trägt. Nachhaltig unterstützt wird die Pressearbeit auch durch den hohen Aufmerksamkeitswert der „Goldenen Anzeigenkampagne“ des VTH. Wie diese Farbe wirkt, konnten die Leser der Branchenzeitschrift –kontakt– in der Ausgabe 3/2004 vorab feststellen. Die bis dahin nur dreifarbige Zeitung mit Schwarzweißfotos erscheint seither in Vierfarbausführung.


Lenkungsausschuß neu gewählt

Welche dieser Maßnahmen jeweils wie umgesetzt werden, darüber entscheidet der Lenkungsausschuß, der sich zwischen den TOP-Partner-Tagungen ein- oder zweimal trifft, um in einem arbeitsfähigen, paritätisch besetzten Kreis aus Vertretern des Handels und der Industrie die Tagesarbeit zu leisten. Bis Ende 2006 stehen Willi Emde (ContiTech), Claudia Franken (ELTEN), Jochen Gaukel (Sika), Dieter Kaltenhauser (OKS), Klaus Schluchter (KARASTO), Werner Springer (Frenzelit) und Jürgen Tietjen (Roman Seliger) in der Verantwortung. Den Handel vertreten neben dem VTH-Vorsitzenden Joachim Stricker (Gummi-Stricker) weiterhin Gabriele Kalesse (Gondrom), Birgit Wiesehahn (IBK), Thomas Kahmann (Kahmann & Ellerbrock), Heinz-Helmut Piel (PIEL), Marcus Rössner (Schimmel), Günter Rhodius (Sahlberg) und Rolf Richter (Jesse). Schon im Mai wird der frischgewählte Lenkungsausschuß erneut zusammentreten.

Marketingmaßnahmen 2005

Aufgaben haben sie genug. Und an Ideen, das gemeinsame Projekt mit Leben zu füllen, mangelt es auch 2005 nicht. Die VTH TOP-Partnerschaft macht es möglich, diese Ideen zu realisieren. So wird die erfolgreiche Außendarstellung der Branche 2005 erstmals auch auf der „A+A“ in Düsseldorf zum Tragen kommen. 2006 ist dann voraussichtlich wieder die ACHEMA an der Reihe. Ebenfalls fortgesetzt werden die VTH TOP-Partner-Foren, in diesem Jahr zum Thema „Außendienst im Handel“, eine Fragestellung, die im Rahmen des neuen „Benchmarking-Projekts“ beleuchtet wird. Auf der Bundestagung sollen erste Ergebnisse vorgestellt werden. Erneut ist ein VTH-Expertengespräch geplant, diesmal zum Thema „Mehrwertkonzepte mit Zukunft – Technischer Handel als Komplettdienstleister der Industrie“. Speziell an die zweite und dritte Ebene der VTH-Mitgliedsunternehmen richtet sich ein weiteres von den TOP-Partnern gesponsertes Seminar in Goslar. Thema: „Kundenorientierte Kommunikation – erfolgreich verkaufen am Telefon“.

Alles Maßnahmen, die dann im Rahmen der „zielgruppenorientierten Kommunikation“ der Branche anschließend in den Fachmedien ihren Widerhall finden – und damit ihre Wirkung vervielfachen. HS

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