VTH-Lehrgang Atemschutzgeräteträger: Ausbildung außer Atem (VTH 752)
Das Seminar, das die SAFE-TEC GmbH (Kaarst) inhaltlich durchführte, vermittelte den Teilnehmern einen fundierten Überblick über die Rahmenbedingungen und die Technik sowie über die verschiedenen Anwendungsbereiche und Einsatzmöglichkeiten ausgewählter Atemschutzprodukte. Seit Jahren bietet die Fachgruppe PSA bereits eine Ausbildung „Geprüfter Fachberater für PSA“ an, in der das Thema Atemschutz einen ganzen Tag einnimmt.
Seminar mit Tiefgang
Mit dem Spezialseminar hierzu geht die Ausbildung noch wesentlich stärker ins Detail und in die Praxis. Und das ist absolut notwendig, wie Seminarleiter Dipl.-Ing. Ralf Küsters, Geschäftsführer von SAFE-TEC, unterstreicht: „Massenware des Atemschutzes, wie z.B. partikelfiltrierende Halbmasken, verkaufen fast alle Technischen Händler. Hier gibt es keine Probleme, weil die Kunden fast immer wissen, welche Filterklasse sie benötigen. Wenn es aber um umluftunabhängige Geräte geht, kommt man schnell in lebensbedrohliche Bereiche. Da ist man mit der Kompetenz schnell am Ende. Viele Händler sagen dann lieber gar nichts, um keine Fehler zu machen. Oder sie verzichten ganz auf das Geschäft.“ Mittlerweile, so Küsters, gingen die Hersteller über ihren Außendienst selbst an die Kunden heran. „Die wollen natürlich in erster Linie verkaufen, echte Beratungskompetenz gibt es bei denen nicht. Auch hier fehlt häufig der Praxisbezug.“
Bereich Atemschutz bietet hohe Margen
Der Markt ist also vorhanden. Gerade im Bereich der speziellen Atemschutzgeräte bestehen große Chancen auf hohe Gewinnspannen, vorausgesetzt, das entsprechende Fachwissen ist vorhanden. Bislang haben sich nur wenige Händler auf diesen Bereich spezialisiert. Diese aber machen dank der Beratungskompetenz und dem Service (z.B. Wartung und Reinigung), den sie mit anbieten können, einen hohen Umsatz. „In Kooperation mit leistungsfähigen Partnern können die Technischen Händler Service und Ausbildung als Systemleistung verkaufen und so ihre Position gegenüber den Kunden stärken“, ist Küsters sicher. „Was sie dafür wissen müssen, lernen sie in diesem Seminar.“
Wartung und Reinigung
Deshalb waren neben den Produkten auch Themen wie Wartungspflichten, Prüfungsintervalle und Vorschriften wesentliche Teile des Seminars. „Die Technischen Händler sollten die beratungsintensiven Geräte, die sie verkaufen, auch aus der Praxis kennen. So können sie beim Anwender vor Ort mitreden und im Prinzip sogar die Arbeit beim Kunden selbst durchführen. Denn ein guter Verkäufer sollte nicht nur sehr gute Produktkenntnisse und ein breites Wissen über Vorschriften und Normen besitzen, sondern selbst erlebt haben, wovon er redet.“
Erfahrung am eigenen Leib
Letzteres können die Teilnehmer dieses Lehrgangs nun mit Fug und Recht von sich behaupten. Denn nach dem zweitägigen theoretischen Teil des Seminars in Kempen ging es am dritten Tag in Kaarst-Büttgen praktisch zur Sache. Auf dem Übungsgelände der Feuerwehr schickte Ralf Küsters die Gruppe mit schwerem Atemschutzgerät ausgerüstet in einen dunklen Container, in dem es eine Rettungsaktion durchzuführen galt. Nebel kam noch erschwerend hinzu. Röhren von gerade einmal 70 cm Durchmesser warteten darauf, von den Teilnehmer als Krabbelstrecke benutzt zu werden. Da kam mancher trotz Atemschutzgeräts – oder gerade deshalb – außer Atem. Und wie es sich anfühlt, sich mit einem schweren Chemikalienschutzanzug fortzubewegen, konnten die Atemschutz-„Azubis“ ebenfalls ausprobieren.
Tor zu lukrativen Geschäften aufgestoßen
Die abschließende Prüfung bestanden alle Teilnehmer mit guten bis sehr guten Ergebnissen. Dafür gab es ein Abschlußzertifikat über die Befähigung als Atemschutzgeräteträger für den Arbeitseinsatz unter Verwendung der gängigen Atemschutzgerätearten. Doch viel wichtiger als das Zeugnis ist die Tatsache, daß die Mitarbeiter der Technischen Händler nun viel sicherer und kompetenter ihre Kunden beraten können, wenn es um das Thema Atemschutz geht, und daß sie mit dieser Ausbildung das Tor zu lukrativen Geschäften für ihr Unternehmen aufgestoßen haben. HS
Seminar mit Tiefgang
Mit dem Spezialseminar hierzu geht die Ausbildung noch wesentlich stärker ins Detail und in die Praxis. Und das ist absolut notwendig, wie Seminarleiter Dipl.-Ing. Ralf Küsters, Geschäftsführer von SAFE-TEC, unterstreicht: „Massenware des Atemschutzes, wie z.B. partikelfiltrierende Halbmasken, verkaufen fast alle Technischen Händler. Hier gibt es keine Probleme, weil die Kunden fast immer wissen, welche Filterklasse sie benötigen. Wenn es aber um umluftunabhängige Geräte geht, kommt man schnell in lebensbedrohliche Bereiche. Da ist man mit der Kompetenz schnell am Ende. Viele Händler sagen dann lieber gar nichts, um keine Fehler zu machen. Oder sie verzichten ganz auf das Geschäft.“ Mittlerweile, so Küsters, gingen die Hersteller über ihren Außendienst selbst an die Kunden heran. „Die wollen natürlich in erster Linie verkaufen, echte Beratungskompetenz gibt es bei denen nicht. Auch hier fehlt häufig der Praxisbezug.“
Bereich Atemschutz bietet hohe Margen
Der Markt ist also vorhanden. Gerade im Bereich der speziellen Atemschutzgeräte bestehen große Chancen auf hohe Gewinnspannen, vorausgesetzt, das entsprechende Fachwissen ist vorhanden. Bislang haben sich nur wenige Händler auf diesen Bereich spezialisiert. Diese aber machen dank der Beratungskompetenz und dem Service (z.B. Wartung und Reinigung), den sie mit anbieten können, einen hohen Umsatz. „In Kooperation mit leistungsfähigen Partnern können die Technischen Händler Service und Ausbildung als Systemleistung verkaufen und so ihre Position gegenüber den Kunden stärken“, ist Küsters sicher. „Was sie dafür wissen müssen, lernen sie in diesem Seminar.“
Wartung und Reinigung
Deshalb waren neben den Produkten auch Themen wie Wartungspflichten, Prüfungsintervalle und Vorschriften wesentliche Teile des Seminars. „Die Technischen Händler sollten die beratungsintensiven Geräte, die sie verkaufen, auch aus der Praxis kennen. So können sie beim Anwender vor Ort mitreden und im Prinzip sogar die Arbeit beim Kunden selbst durchführen. Denn ein guter Verkäufer sollte nicht nur sehr gute Produktkenntnisse und ein breites Wissen über Vorschriften und Normen besitzen, sondern selbst erlebt haben, wovon er redet.“
Erfahrung am eigenen Leib
Letzteres können die Teilnehmer dieses Lehrgangs nun mit Fug und Recht von sich behaupten. Denn nach dem zweitägigen theoretischen Teil des Seminars in Kempen ging es am dritten Tag in Kaarst-Büttgen praktisch zur Sache. Auf dem Übungsgelände der Feuerwehr schickte Ralf Küsters die Gruppe mit schwerem Atemschutzgerät ausgerüstet in einen dunklen Container, in dem es eine Rettungsaktion durchzuführen galt. Nebel kam noch erschwerend hinzu. Röhren von gerade einmal 70 cm Durchmesser warteten darauf, von den Teilnehmer als Krabbelstrecke benutzt zu werden. Da kam mancher trotz Atemschutzgeräts – oder gerade deshalb – außer Atem. Und wie es sich anfühlt, sich mit einem schweren Chemikalienschutzanzug fortzubewegen, konnten die Atemschutz-„Azubis“ ebenfalls ausprobieren.
Tor zu lukrativen Geschäften aufgestoßen
Die abschließende Prüfung bestanden alle Teilnehmer mit guten bis sehr guten Ergebnissen. Dafür gab es ein Abschlußzertifikat über die Befähigung als Atemschutzgeräteträger für den Arbeitseinsatz unter Verwendung der gängigen Atemschutzgerätearten. Doch viel wichtiger als das Zeugnis ist die Tatsache, daß die Mitarbeiter der Technischen Händler nun viel sicherer und kompetenter ihre Kunden beraten können, wenn es um das Thema Atemschutz geht, und daß sie mit dieser Ausbildung das Tor zu lukrativen Geschäften für ihr Unternehmen aufgestoßen haben. HS
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Download: Hier geht es hinein: Im Übungscontainer der Feuerwehr simulierten die Teilnehmer die Rettung aus einem Tank.
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Download: Sitzt alles richtig? Letzte Kontrolle vor dem Abstieg in den Container.
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Download: Jetzt wird es ernst: Es geht abwärts in Dunkelheit und Nebel.
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Download: Ganz schön eng: Um durch die Röhren des feuerwehreigenen Übungsparcours zu kriechen, bedurfte es guter Kondition.
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Download: Ganz schön schwer zu tragen
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