Unterwegs mit dem Außendienst des TECHNISCHEN HANDELS (VTH 081)

Mobiler Arbeitsplatz: Dirk Kowalke am Anfang eines langen Tages Sie sind Tag für Tag unterwegs auf allen Straßen dieser Republik. Ihr Arbeitsplatz ist das Auto mit Mobiltelefon und Notebook. Ihre Aufgabe: mit Rat und Tat für den Kunden da zu sein – zu jeder Zeit, an jedem Ort. Die Mitarbeiter im Außendienst des TECHNISCHEN HANDELS machen persönlich erlebbar, was Schlagworte wie Dienstleistungsmentalität, Kundennähe, Beratung, Full-Service in der Praxis bedeuten. Wir haben – stellvertretend für seine Kollegen - einen Außendienstler auf seiner Tour begleitet. Ein Tag im Leben des D. K.

Hannover, 7.30 Uhr
Ein Haus im Stadtteil Stöcken. Dirk Kowalke (33) verabschiedet sich von Frau und Kind, schwingt sich hinters Steuer seines Passat-Kombi und fährt auf der A 2 nach Osten, der Sonne entgegen. Das tut er fast jeden Tag. Denn er wohnt ganz im Westen seines Gebietes, das sich nach Osten etwa bis zur früheren Ost-West-Grenze erstreckt und von der Lüneburger Heide im Norden bis zum Harz im Süden reicht. Seit drei Jahren fährt er zwischen 200 und 400 km täglich, im Jahr zwischen 40 und 50.000 km. Sein Arbeitgeber: Lerch + Co., ein Unternehmen der Arnold Jäger Holding, Spezialist für Arbeitsschutzprodukte führender Hersteller und für allgemeinen Industriebedarf. Und um Arbeitskleidung geht es auch beim ersten Termin.
Goslar, 9 Uhr
Auf dem Parkplatz der H.C. Starck GmbH & Co. KG, einer Tochter des Bayer-Konzerns, die metallische und keramische Pulver herstellt, wartet schon Kowalkes Kollege Klaus Greschuchna (51). Er wird das Gebiet von Dirk Kowalke übernehmen, während dieser in einen neuen, heimatnäheren Bezirk im Westen von Hannover wechselt. Vorstellungsrunde im Büro des Stabs Umweltschutz und Arbeitssicherheit bei Dr. rer. nat. Matthias Stockmaier, Sicherheitsingenieur Peter Breitscheidel und Sicherheitsfachkraft Bodo Zink.
Man kennt sich aus jahrelanger Zusammenarbeit. „Wenn es um Arbeitsschutz geht, ist mir wichtig, einen Gespächspartner zu haben, bei dem die Vertrauensbasis stimmt”, betont Breitscheidel. Das Gespräch geht u.a. über die Arbeitskleidung auch in Zwischengrößen, unter Umständen auch mit dem Logo des Unternehmens. Sicher auch eine Preisfrage, doch entscheidend ist die Qualität. „Man ist von uns gewohnt, daß wir höchste Qualität liefern”, so Dirk Kowalke. „Ein Qualitätsverlust wäre ein Vertrauensverlust.” Ein weiteres Thema, das demnächst ansteht, sind neue Modelle von Sicherheitsschuhen mit einer langlebigen Nitril-Sohle. Diese möchte man sich gern ansehen – Klaus Greschuchna vereinbart einen neuen Termin, zu dem er dann gemeinsam mit dem Außendienstmann des Schuhherstellers kommen wird.
Weiter geht´s nach Norden zur „Verkehrsbetriebe Peine-Salzgitter GmbH”.
Salzgitter, 11 Uhr
Bei den Verkehrsbetrieben Peine-Salzgitter, früher ein Teil der Preussag AG wartet Antje Böttger, Handlungsbevollmächtigte für den Einkauf. In den Werkstätten des Eisenbahnbetriebs ist persönliche Sicherheitsausrüstung von Kopf bis Fuß angesagt. Hier möchte Lerch+Co Systemlieferant werden.
Antje Böttger: „Ich brauche Partner, die nicht nur Qualitätsware liefern, sondern auch kompletten Service bis hin zum C-Teile-Management leisten.” Sie interessiert sich diesmal vor allem für neue Arbeitsschutzhandschuhe, die stich- und schnittfest sind, aber dennoch weich genug, um den Gebrauch der Finger nicht einzuschränken. Kowalke hat eine Kollektion mitgebracht. Man wird sie ausprobieren. Aber da steht noch eine weitere Frage im Raum: Ob die Handschuhe auch wiederaufbereitbar sind? Ja sicher – auch das gehört zum Dienstleistungsprogramm.
Braunschweig, 12.30 Uhr
Kurze Pause. Aber was heißt Pause - das Mittagessen wird zur Vorbereitung der nächsten Termine genutzt. Und zu einem Telefongespräch mit Katja Lippel, Kowalkes „Buddy” im Innendienst. Denn was bei den Kunden besprochen wurde, muß in der Lerch+Co-Service- und Logistikzentrale in Isernhagen bei Hannover sofort umgesetzt werden. Und umgekehrt notiert sich Kowalke, was an Anfragen und Anrufen in Isernhagen einging. Zumindest ein Teil wird gleich per Handy an Ort und Stelle erledigt.
Braunschweig, 14 Uhr
Die MIAG Fahrzeugbau GmbH ist ein Unternehmen, welches Ende 1983 mit dem Ziel gegründet wurde, die Aktivitäten der Produktlinie „Fahrzeugbau” der BÜHLER-MIAG GmbH selbständig und in eigener Verantwortung fortzuführen und auszubauen. Seit mehr als 60 Jahren hat das Unternehmen Erfahrung in der Entwicklung und Fertigung von explosionsgeschützten Flurförderzeugen. Man trifft sich hier mit Vera Peach und Bernd Kühn-Jüttner, beide Sachbearbeiter im Einkauf. Kowalke stellt seinen Kollegen Greschuchna vor, der in Zukunft die Firma MIAG im Außendienst betreuen wird. Auch im Hause MIAG hat es eine Änderung gegeben. Die Produktgruppen, die Fa. Lerch an MIAG liefert, werden in Zukunft von Frau Peach bearbeitet.
Nachdem Probleme mit Dichtungen aufgetreten sind, wird Kowalke auch hier versuchen, im großen Sortiment des TECHNISCHEN HANDELS eine Lösung dafür zu finden. Auch hier schätzt man die Kompetenz des TECHNISCHEN HANDELS. Herr Kühn-Jüttner führt die Herren am Ende des Gesprächs noch durch die Montagehalle, um Herrn Greschuchna das Unternehmen MIAG näher zu bringen.
Helmstedt, 15.30 Uhr
Der beste Platz ist meistens an der Theke. Auch in Helmstedt. Denn an dieser Theke im Zechengelände der Braunschweigischen Kohlenbergwerke erhalten die Mitarbeiter ihre Arbeitsschutzausrüstung. Frank Hering, Verkaufsstellenleiter und Sozialsachbearbeiter, und Ralf Muschalik, als Kantinenwirt zugleich für die Ausgabe der PSA zuständig, hätten eigentlich schon Feierabend, aber für eine Fachsimpelei mit den Fachberatern des TECHNISCHEN HANDELS nehmen sie sich gerne Zeit. Im Tagebergbau ein besonders wichtiges Thema: wasserfeste Sicherheitsarbeitsstiefel mit durchtrittfester Sohle. Welche Erfahrungen haben die Bergleute mit einem neuen Modell gemacht? Der Tragekomfort ist ausgezeichnet, aber in Einzelfällen wurden nach längerer Tragezeit Undichtigkeiten festgestellt. „Das muß mit dem Hersteller geklärt werden, da keine offensichtliche Ursache erkennbar ist”, meint Kowalke. Zwei reklamierte Paare nimmt er zur Überprüfung mit.
Isernhagen, 17.30 Uhr
Im Service- und Logistikzentrum der Lerch+Co hat Kowalke sein Büro. Von hier aus betreuen 20 Mitarbeiter den Außendienst und die Regionalbüros in Hamm, Frankfurt, Heilbronn, Magdeburg und Würzburg. Und natürlich die Kunden. Dienstleistungen wie eine umfassende, mit Kunden und Herstellern abgestimmte Lagerhaltung gehören ebenso dazu wie ein kostenoptimiertes C-Teile-Management von der Warenausgabe bis zur mitarbeiterbezogenen Spindversorgung, umweltgerechtes Waschen und Recycling eingeschlossen. Thomas Röttcher, Gesamtvertriebsleiter und Prokurist: „Die C-Teile unserer Kunden sind unser Kerngeschäft”.
Morgen wird Dirk Kowalke auch zu diesem Thema wieder bei seinen Kunden spezifische Lösungen entwickeln.
HS
VTH Verband technischer Handel e.V., Düsseldorf

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