TECHNISCHER HANDEL: PSA-Ausbildungsoffensive Im Kampf für den Arbeitsschutz (VTH 110)

Persönliche Schutzausrüstungen müssen von Kopf bis Fuß gleichermaßen dem Schutzbedürfnis am Arbeitsplatz und der Tragebereitschaft im Arbeitsprozeß gerecht werden. Persönliche Schutzausrüstungen (PSA), ob Schutzhelme, Arbeitshandschuhe, Atemschutz oder Sicherheitsschuhe, sorgen von Kopf bis Fuß für mehr Sicherheit am Arbeitsplatz in Industrie und Gewerbe. Leben und Gesundheit der Mitarbeiter sind das höchste Gut, und so tragen die Anbieter von PSA eine besonders große Verantwortung: Dem Träger gegenüber - im Interesse seiner ganz persönlichen Sicherheit.

Dem Arbeitgeber gegenüber - im Sinne der Gesetzgebung, die ihn zur genauen Beachtung des unübersichtlichen, gesetzlich weit differenzierten Regelwerks verpflichtet. Und der Volkswirtschaft gegenüber - im Interesse letztlich der Sicherung des Standorts Deutschland. Nicht von ungefähr sind die PSA mit einem Anteil von 25 % zahlenmäßig stärkstes Handelssegment des TECHNISCHEN HANDELS. Hier ist eine hohe Qualifikation aller Beteiligten im Sinne des Wortes lebensnotwendig. Deshalb geht der VTH Verband technischer Handel e.V. in Zusammenarbeit mit dem PSA-Experten Dipl.-Ing. Karl-Heinz Noetel und namhaften Herstellern von PSA in die (Ausbildungs-) Offensive.
Im Arbeitsprozeß ist PSA die schützende zweite Haut, die häufig Leben und Gesundheit erhält und das Verletzungsrisiko minimiert. Entsprechend stark haben sich Gesetzgeber und Berufsgenossenschaften engagiert. Die Folge: Der Bereich PSA ist eingebettet in eine Vielzahl gesetzlicher Bestimmungen und Normen, die den Arbeitgeber verpflichten, seine Mitarbeiter ausreichend zu schützen. Der TECHNISCHE HÄNDLER, der diesen Schutz liefert, trägt also eine besonders große Verantwortung. Mit einem neuen, umfassenden Weiterbildungskonzept nimmt der Verband technischer Handel e.V. seine Verantwortung an und rüstet die Fachverkäufer seiner Mitglieder in einer groß angelegten Ausbildungsoffensive, deren Konzept der VTH gemeinsam mit dem Leiter des Zentrums für Sicherheitstechnik der Berufsgenossenschaften (ZS), Dipl.-Ing. Karl-Heinz Noetel, und namhaften Herstellern von PSA entwickelte.
Mit Schulungen in die Offensive
Der Ausbildungsplan des VTH-ZS-Lehrganges zum „Geprüften Fachberater für Persönliche Schutzausrüstungen” umfaßt zwei Abschnitte: In einem allgemeinen Teil werden Kenntnisse zu den bestehenden Rechtsgrundlagen vermittelt. Dieser Abschnitt umfaßt die Regeln der Technik, des Einsatzes, die Prüfung und Zertifizierung sowie die organisatorischen Maßnahmen bezüglich der Bereitstellung von PSA. Diesen allgemeinen Teil übernimmt als Referent der Leiter des Zentrums für Sicherheitstechnik, Dipl.-Ing. Karl Heinz Noetel, der selbst das „Handbuch Persönliche Schutzausrüstungen” herausgibt. Zusätzlich werden die Teilnehmer informiert über die Haftung des Händlers und die Rechtsgrundlage zu den Anforderungen an und zur Benutzung von PSA. Der Händler bekommt hier also die Ausbildung, die er benötigt, um seine Pflicht als gesetzeskundiger Berater zu erfüllen.
Informationen aus erster Hand
Im zweiten, produktspezifischen Abschnitt des Seminars kommen die Hersteller zu Wort - die Behandlung der einzelnen Produkte der PSA von Kopf bis Fuß macht den inhaltlichen Schwerpunkt aus. Die enge Einbindung der Lieferanten des TECHNISCHEN HANDELS in die produktbezogenen Schulungsaktivitäten des VTH hat eine lange Tradition, wie sich Jahr für Jahr in den „Goslarer Schulungswochen” zeigt.
Mit der Ausbildung im Bereich der PSA geht der Technische Handel klar in die Offensive - im Kampf für die Sicherheit am Arbeitsplatz.
Nähere Informationen bei der VTH-Geschäftsstelle, Prinz-Georg-Straße 106, 40479 Düsseldorf. HS
VTH Verband technischer Handel e.V., Düsseldorf

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