Spezialvorlesung in der Gutenberg-Universität Mainz: Mensch – Barriere – Gefahr (VTH 895)
Doch seit die Reiselust zum Massenphänomen geworden ist und immer wieder Ferntouristen oder Entwicklungshelfer mit unerwünschtem „Reisefieber“ nach Hause kommen, wächst das Bewußtsein, daß SARS, Vogelgrippe, Lassafieber oder das Ebolavirus mit Wasser und Seife allein nicht in den Griff zu bekommen sind. Für innovative Technische Händler, die als Arbeitsschutzspezialisten über den Tellerrand blicken, entwickelt sich hier ein hochinteressanter Zukunftsmarkt. Der mittelständische Technische Händler Mühlberger (Wiesbaden) hat begonnen, ihn zu erschließen und mit einer Vorlesung im Klinikum der Johannes-Gutenberg-Universität (Mainz) die Sicherheitsbeauftragten aus den Bereichen Krankenhaus und Katastrophenschutz direkt angesprochen.
Für Patienten gelten zu Recht höchste Anforderungen an Hygiene und Sterilität. Und für Ärzte, Pfleger und Rettungsdienste? „Sie haben wie jeder Arbeitnehmer Anspruch auf eine optimale Persönliche Schutzausrüstung“, so Mühlberger-Geschäftsführer Rüdiger Weber, „aber während Mitarbeiter in Industrie und Gewerbe in der Regel von einem hohen Sicherheitsstandard profitieren, ist dieses Bewußtsein im medizinischen Bereich noch ausbaufähig. Um so mehr, als sich die Globalisierung des Terrorismus wie des Tourismus in Form immer neuer Gefahren bemerkbar macht, die auch Hersteller und Händler von PSA vor immer neue Herausforderungen stellen.“
Sicherheitspraxis auf High-Tech-Niveau
Diese Herausforderungen und die Lösungen, die das Arbeitsschutzsortiment im Technischen Handel neben den klassischen Produkten bereithält, standen im Mittelpunkt dieser völlig neuartigen Veranstaltung, zu der Mühlberger gemeinsam mit Dipl.-Ing. Maria Tank und Michael Torma vom Sicherheitsdienst des Universitätsklinikums eingeladen hatte. Das Thema der Spezialvorlesung „Möglichkeiten der Vorbereitung auf besondere biologische Lagen in Krankenhäusern und im Rettungswesen“ zog nicht nur die Mainzer Medizinstudenten an, sondern auch Sicherheitsbeauftragte, Pflegedienstleiter, Mitarbeiter der Gewerbeaufsicht sowie Feuerwehrleute und andere Katastrophenschützer aus dem ganzen Rhein-Main-Gebiet.
Klinisches Barrierenmanagement
Der Hauptreferent des Tages vertrat eine Institution, die quasi von Berufs wegen besonders hohe Anforderungen an den Selbst- und Fremdschutz stellt, die sowohl technisch als auch logistisch über die nötigen Fähigkeiten und Ausrüstungen verfügt und diese auch unter den extremen Bedingungen von Auslandseinsätzen vielfach erprobt hat: die Bundeswehr. Bernd Becker (Neuwied), Leitender Intensivpfleger der Abt. I, Intensivstation des Bundeswehrkrankenhauses in Koblenz: „Jedes Krankenhaus, ob hier in Deutschland oder im Busch, muß in der Lage sein, eine Behandlung unter den Bedingungen des ‚barrier-nursing‘ durchzuführen, um die Zeit bis zur Verlegung des infizierten Patienten in ein spezialisiertes Zentrum für Infektionskrankheiten zu überbrücken oder ggf. die weitere Versorgung mit Unterstützung des Spezialisten auf hohem Sicherheitsniveau zu erreichen.“ Dazu sind die Bedingungen in Deutschland besonders gut, denn nirgendwo sonst gibt es eine derartige Dichte an Tropenmedizinischen Zentren.
Im Interesse des Schutzes von Mitarbeitern, Patient und Umwelt ist die erste Aufgabe, die weitere Verbreitung von Gefahren zu verhindern. Deshalb müssen die Verantwortlichen im Gesundheitswesen und im Katastrophenschutz sich mental und von ihrer Ausrüstung her auf ein professionelles Barrieremanagement einstellen, sowohl mit mobilen und temporär-stationären Barrieresystemen für den Fall von Epidemien und anderen Katastrophen als auch mit dauerhaft-stationären Barrieresystemen im Klinikum. So forderte Bernd Becker für jedes Krankenhaus und jeden Rettungsdienst die Erstellung von Hygieneplänen und Dienstanweisungen und die Ausbildung der Mitarbeiter für den Ernstfall, des weiteren Masterpläne für die gesamte „Prozeßkette“ von der Laborversorgung bis zur Leichenentsorgung, vor allem aber die ausreichende Vorhaltung von Barrieresystemen und Persönlicher Schutzausrüstung, wie sie von Spezialisten wie Mühlberger gewährleistet wird: „Auch im Kampf gegen die Bedrohung durch Erreger und Giftgase gilt es, gerüstet zu sein!:“ HS
Für Patienten gelten zu Recht höchste Anforderungen an Hygiene und Sterilität. Und für Ärzte, Pfleger und Rettungsdienste? „Sie haben wie jeder Arbeitnehmer Anspruch auf eine optimale Persönliche Schutzausrüstung“, so Mühlberger-Geschäftsführer Rüdiger Weber, „aber während Mitarbeiter in Industrie und Gewerbe in der Regel von einem hohen Sicherheitsstandard profitieren, ist dieses Bewußtsein im medizinischen Bereich noch ausbaufähig. Um so mehr, als sich die Globalisierung des Terrorismus wie des Tourismus in Form immer neuer Gefahren bemerkbar macht, die auch Hersteller und Händler von PSA vor immer neue Herausforderungen stellen.“
Sicherheitspraxis auf High-Tech-Niveau
Diese Herausforderungen und die Lösungen, die das Arbeitsschutzsortiment im Technischen Handel neben den klassischen Produkten bereithält, standen im Mittelpunkt dieser völlig neuartigen Veranstaltung, zu der Mühlberger gemeinsam mit Dipl.-Ing. Maria Tank und Michael Torma vom Sicherheitsdienst des Universitätsklinikums eingeladen hatte. Das Thema der Spezialvorlesung „Möglichkeiten der Vorbereitung auf besondere biologische Lagen in Krankenhäusern und im Rettungswesen“ zog nicht nur die Mainzer Medizinstudenten an, sondern auch Sicherheitsbeauftragte, Pflegedienstleiter, Mitarbeiter der Gewerbeaufsicht sowie Feuerwehrleute und andere Katastrophenschützer aus dem ganzen Rhein-Main-Gebiet.
Klinisches Barrierenmanagement
Der Hauptreferent des Tages vertrat eine Institution, die quasi von Berufs wegen besonders hohe Anforderungen an den Selbst- und Fremdschutz stellt, die sowohl technisch als auch logistisch über die nötigen Fähigkeiten und Ausrüstungen verfügt und diese auch unter den extremen Bedingungen von Auslandseinsätzen vielfach erprobt hat: die Bundeswehr. Bernd Becker (Neuwied), Leitender Intensivpfleger der Abt. I, Intensivstation des Bundeswehrkrankenhauses in Koblenz: „Jedes Krankenhaus, ob hier in Deutschland oder im Busch, muß in der Lage sein, eine Behandlung unter den Bedingungen des ‚barrier-nursing‘ durchzuführen, um die Zeit bis zur Verlegung des infizierten Patienten in ein spezialisiertes Zentrum für Infektionskrankheiten zu überbrücken oder ggf. die weitere Versorgung mit Unterstützung des Spezialisten auf hohem Sicherheitsniveau zu erreichen.“ Dazu sind die Bedingungen in Deutschland besonders gut, denn nirgendwo sonst gibt es eine derartige Dichte an Tropenmedizinischen Zentren.
Im Interesse des Schutzes von Mitarbeitern, Patient und Umwelt ist die erste Aufgabe, die weitere Verbreitung von Gefahren zu verhindern. Deshalb müssen die Verantwortlichen im Gesundheitswesen und im Katastrophenschutz sich mental und von ihrer Ausrüstung her auf ein professionelles Barrieremanagement einstellen, sowohl mit mobilen und temporär-stationären Barrieresystemen für den Fall von Epidemien und anderen Katastrophen als auch mit dauerhaft-stationären Barrieresystemen im Klinikum. So forderte Bernd Becker für jedes Krankenhaus und jeden Rettungsdienst die Erstellung von Hygieneplänen und Dienstanweisungen und die Ausbildung der Mitarbeiter für den Ernstfall, des weiteren Masterpläne für die gesamte „Prozeßkette“ von der Laborversorgung bis zur Leichenentsorgung, vor allem aber die ausreichende Vorhaltung von Barrieresystemen und Persönlicher Schutzausrüstung, wie sie von Spezialisten wie Mühlberger gewährleistet wird: „Auch im Kampf gegen die Bedrohung durch Erreger und Giftgase gilt es, gerüstet zu sein!:“ HS
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Download: Spezialvorlesung in der Gutenberg-Universität Mainz: Mensch – Barriere – Gefahr
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Download: Bernd Becker (Neuwied), Leitender Intensivpfleger der Abt. I, Intensivstation des Bundeswehrkrankenhauses in Koblenz
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Download: PSA-Fachberater Andreas Maiwald (Wiesbaden), Kundenbetreuer der Mühlberger GmbH
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Download: Ein Thema, das alle angeht, sicherheitsbewußte Medizinstudenten, Ärzte, Pfleger und Sanitäter ebenso wie Katastrophenschützer oder Sicherheitsbeauftragte.
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Download: Rüdiger Weber (Wiesbaden), Geschäftsführender Gesellschafter der Mühlberger GmbH und Abteilungsleiter PSA
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