Branche Technischer Handel: trotz Superwachstum gedämpfte Zukunftserwartungen (VTH 917)
Selbst wenn man den Anstieg der Preise um 1,3 % abzieht, bleibt immer noch ein reales Wachstum, das deutlich über dem der Gesamtkonjunktur liegt. Dennoch sind die Erwartungen für das Jahr 2005 gedämpft. Die Umsatzprognose: plus 2,8 %. Nach Abzug der erwarteten Preissteigerungen von 2,4 % bliebe nur ein bescheidenes Realwachstum von 0,4 %. „Die Lage ist besser als die Stimmung“, so VTH-Hauptgeschäftsführer Dr. Rolf Schäfer. „Darin unterscheidet sich unsere Branche nicht wesentlich vom Allgemeinbefinden am Standort Deutschland. Die lahmende Binnennachfrage und die sehr bescheidenen Wachstumsvoraussagen der Wirtschaftsexperten dämpfen den Optimismus.“
Der Technische Handel erwirtschaftet mit ca. 15.000 Mitarbeitern in Deutsch-land einen jährlichen Branchenumsatz von rund 3 Mrd. Euro, davon ca. 69 % mit allen Zweigen der Industrie. Er versorgt branchenübergreifend Industrie und mittelständisches Gewerbe, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe mit Antriebselementen, Dichtungsprodukten, Schlauch- und Armaturentechnik,
Elastomer- und Kunststofferzeugnissen, Persönlichen Schutzausrüstungen, Wälzlagern, chemotechnischen Produkten und vielen anderen technischen Bedarfsartikeln. Als Erstausrüster wie als Zulieferer des Ersatzbedarfs ist der Technische Handel deutlich enger als der Konsumgüterhandel mit der wirtschaftlichen Entwicklung von Industrie und Gewerbe verknüpft. „Als die Branche, die den Konjunkturträger Industrie mit den Artikeln seines täglichen Be-darfs beliefert, sind wir praktisch Konjunkturindikator und Frühwarnsystem“, so VTH-Geschäftsführer Dipl.-Volkswirt Thomas Vierhaus. „Deshalb nehmen wir gleichsam seismographisch die leisesten Entwicklungen im Markt auf. Insofern ist der Technische Handel als Konjunkturbarometer das praktische Gegenstück zu den Wirtschaftsinstituten.“
Von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft
Wo Strukturwandel und Rezession zu quantitativem Rückgang führen, ist qualitatives Wachstum gefragt. Vom reinen Lagerhalter und Distributor entwickelt sich der Technische Handel zum Dienstleister – Stichworte wie E-Commerce und E-Procurement oder Logistikdienstleistungen bis hin zum C-Teile-Management stehen für erfolgreiche Konzepte zur Zukunftssicherung. Der Wandel von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft spiegelt sich auch bei den Industrieausrüstern wider. HS
Der Technische Handel erwirtschaftet mit ca. 15.000 Mitarbeitern in Deutsch-land einen jährlichen Branchenumsatz von rund 3 Mrd. Euro, davon ca. 69 % mit allen Zweigen der Industrie. Er versorgt branchenübergreifend Industrie und mittelständisches Gewerbe, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe mit Antriebselementen, Dichtungsprodukten, Schlauch- und Armaturentechnik,
Elastomer- und Kunststofferzeugnissen, Persönlichen Schutzausrüstungen, Wälzlagern, chemotechnischen Produkten und vielen anderen technischen Bedarfsartikeln. Als Erstausrüster wie als Zulieferer des Ersatzbedarfs ist der Technische Handel deutlich enger als der Konsumgüterhandel mit der wirtschaftlichen Entwicklung von Industrie und Gewerbe verknüpft. „Als die Branche, die den Konjunkturträger Industrie mit den Artikeln seines täglichen Be-darfs beliefert, sind wir praktisch Konjunkturindikator und Frühwarnsystem“, so VTH-Geschäftsführer Dipl.-Volkswirt Thomas Vierhaus. „Deshalb nehmen wir gleichsam seismographisch die leisesten Entwicklungen im Markt auf. Insofern ist der Technische Handel als Konjunkturbarometer das praktische Gegenstück zu den Wirtschaftsinstituten.“
Von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft
Wo Strukturwandel und Rezession zu quantitativem Rückgang führen, ist qualitatives Wachstum gefragt. Vom reinen Lagerhalter und Distributor entwickelt sich der Technische Handel zum Dienstleister – Stichworte wie E-Commerce und E-Procurement oder Logistikdienstleistungen bis hin zum C-Teile-Management stehen für erfolgreiche Konzepte zur Zukunftssicherung. Der Wandel von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft spiegelt sich auch bei den Industrieausrüstern wider. HS
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