Dichtungstechnik
Dichten und Denken gehören zusammen. Denn was in der Praxis abdichten soll, muß zuvor in der Theorie durchdacht, das heißt am Bildschirm geplant und ordentlich konstruiert worden sein. Erst recht in einem Bereich, wo aggressive Chemikalien, Temperaturen bis über 1000°C oder Drücke zum Beispiel von 40 bar extreme Anforderungen an den Werkstoff stellen. Der Teufel steckt auch bei Maschinen und Anlagen im Detail, das heißt an den Schnittstellen. Moderne Dichtungstechnik als Ergebnis der Denkarbeit von Forschung, Entwicklung und Anwendungstechnik dichtet, isoliert und kompensiert, macht aus Teilen Ganzes und sorgt dafür, daß Schwachstellen keine Schwachstellen bleiben.Download
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Dichthalten oberstes Gebot
Das wohl alltäglichste Beispiel für die hohen Anforderungen an moderne Dichtungstechnik fährt Otto Normalverbraucher regelmäßig im Auto spazieren: das Dichtungsprofil zwischen Motorblock und Zylinderkopf. Die Dichtung ist extremen chemischen, thermischen und mechanischen Belastungen ausgesetzt: heißem Motoröl, hohem Druck, ständiger Vibrationserschütterung und thermisch bedingter Ausdehnung. Wo die Zylinderkopfdichtung nicht funktioniert, kommt es über kurz oder lang zwangsläufig zum Ausfall des Motors.
Was für Verbrennungsmotoren gebraucht wird, sei es im Auto, sei es im Kompressor, wird natürlich in einer Vielzahl von Maschinen, Anlagen und Antrieben eingesetzt. Dichtungen sind eines der am häufigsten benötigten Maschinenelemente. Sie finden sich in den Rohrleitungen von Kraftwerken und in der Sanitärtechnik (Gas- und Wasserversorgung), in der allgemeinen und der chemischen Industrie, aber auch der Getränke- und Lebensmittelindustrie, im industriellen Anlagen-, Apparate- und Maschinenbau von der Kraftfahrzeugindustrie bis zur Stahl- oder Glasindustrie mit ihren Schmelz- und Gießeinrichtungen.
Entsprechend vielfältig sind die Anforderungen an Dichtungswerkstoffe: höchste Medienbeständigkeit, thermische und mechanische Belastbarkeit für Anwendungen im Hochdruck- oder Hochtemperaturbereich, hohe Flexibilität (z.B. Anpassung an Flanschunregelmäßigkeiten), Wechsellast im Dampfbereich oder Eignung für statische und dynamische Anwendungen. Problem-Lösung
Für praktisch jede Anforderung gibt es die passende Dichtung: von einzelge-fertigten Flachdichtungen, in Serie gestanzten Dichtungen, Abdichtmanschetten bis hin zu Gleitring- und sonstigen Spezialdichtungen – ob aus Butyl- oder Nitril-Butadien-Kautschuk, aus Glas-, Keramik- oder Aramid-Faserstoffen, aus Verbundwerkstoffen. Doch in der Flut immer neuer Dichtungen und Werkstoffe auf dem Markt verliert der Anwender leicht die Orientierung. Der TECHNISCHE HANDEL hat den Überblick über das differenzierte Angebot. Er berät bei der Auswahl eines Dichtungswerkstoffs je nach Beanspruchung durch Druck, Temperatur oder Medium und ist Mittler von der Anforderung zur Lösung, zwischen Anwender und Zulieferindustrie. Meist hat er auf Lager, was Sie benötigen, oder er besorgt, was Sie brauchen. Er liefert Dichtungen nach Muster und Zeichnung in jeder Größe und Stückzahl. Und wenn es für Ihre spezielle Problemstellung noch keine Problemlösung gibt, vermittelt er den Weg zur Entwicklung einer neuen Lösung, bei Bedarf auch als Einzelstück in der eigenen Werkstatt gefertigt.Dichtes Serviceangebot
Daß Lösungen im Detail angeboten werden, verstellt nicht den Blick aufs Ganze. Der TECHNISCHE HANDEL bietet den kompletten Service. Das umfaßt das „Zubehör“ wie PSA ebenso wie die „Anschlußtechnik“ z.B. im Bereich Schlauch- und Armaturentechnik. Das reicht von der fachkompetenten Beratung vor Ort bis zur logistischen Dienstleistung, von der Lagerhaltung bis zum C-Teile-Management.
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